Sie sind hier: Startseite » Handicap Fahrschule

Handicap Fahrschule

Handicap Ausbildung Spitzentechnologie in deiner Fahrschule

In Papenburg (Fahrschulgebäude Splitting links 189) können Sie unser frisch/modern umgebautes barrierefreies Schulungsgebäude nutzen.

Freiheit & Unabhängigkeit

Unabhängigkeit und Freiheit !

Über 35 Jahre Erfahrung in der Reha-Ausbildung.

Körperliche Defizite werden durch modernste technische Veränderungen am Fahrzeug ausgeglichen.
Unser Fahrzeug deckt ca. 75% aller körperlichen Behinderungen ab.

PS.: Der TV Sender Pro 7 hat uns während der handicap-Ausbildung mit einer Fahrschülerin begleitet, in der wir eine Fahrschülerin ausgebildet und erfolgreich zur Prüfung vorgestellt haben.

Vereinbaren Sie mit uns einen Termin.

Hier einige Beispiele zu den Umbaumaßnahmen.

wir sind Mitglied der BG Verkehr

Handicap – Fahrschulausbildung

Diese Seite zeigt Ihnen den Weg zum Führerschein…

Inhaltsverzeichnis:
1. Der Führerschein: Allgemein
2. Der Antrag
3. Finanzierungen
3.1 Finanzierungen der Gutachten
3.2 Finanzierungen des Führerscheins
3.3 Finanzierungen des Fahrzeuges
3.4 Finanzierungen der Umrüstung
4. Das Gutachten
4.1 Das ärztliche Gutachten
4.2 Das medizinisch-psychologisches TÜV-Gutachten
4.3 Das technisches Gutachten
5. Die Führerscheinausbildung
6. Die Führerscheinprüfung
7. Wenn Sie bereits den Führerschein haben und durch Krankheit oder Unfall körperlich behindert werden…
8. Ein behinderten gerechtes Fahrzeug
8.1 Anschaffung & Versicherungen
8.2 Steuern

1. Der Führerschein Allgemein
Der Handicap-Führerschein unterscheidet sich kaum von einem ganz normalen Führerschein und wird lediglich um eine Kennzahl für die entsprechende Behinderung ergänzt. Ein bestandener Führerschein ist für jeden etwas Besonderes und verspricht außerdem eine hohe Flexibilität. Es muss jedoch sichergestellt werden, dass die Behinderung die Fahrtüchtigkeit nicht einschränkt. Dies wird anhand eines Antrages und der folgenden Gutachten geprüft.
Selbstverständlich sind wir Ihnen gerne immer behilflich.

2. Der Antrag
Um den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis zu stellen, sollten Sie sich erst einmal an das für Sie zuständige Landratsamt bzw. betreffende Behörde wenden. Zuständig für Ihr Anliegen ist im Allgemeinen das Straßenverkehrsamt in Ihrem Wohnort. Je nach Region, bzw. Bundesland kann auch die Stadt- oder Gemeindeverwaltung, das Landratsamt, die Einwohnermeldestelle oder die Kfz-Zulassungsstelle der richtige Ansprechpartner sein. Die zuständige Verwaltungsbehörde wird nun Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges prüfen.

3. Finanzierung
Eine Führerscheinausbildung sowie die Anschaffung eines Fahrzeuges sind selbstverständlich mit finanziellen Investitionen verbunden. Allerdings werden hier Zuschüsse gewährt, sodass Sie ohne Probleme einen Führerschein erlangen. Als Grundlage hierfür dient die Kraftfahrzeughilfeverordnung (KfzHV). Voraussetzung ist jedoch, dass Sie das Fahrzeug benötigen, um einen Arbeitsort oder auch Ausbildungsort erreichen zu können.
Klären Sie jedoch vorher, welche Kostenträger Ihnen Zuschüsse zur Fahrausbildung gewähren. Denn: Haben Sie schon mit den Fahrstunden angefangen, dann können Sie meistens keinen Antrag auf Förderung mehr stellen.

3.1. Finanzierung der Gutachten
Ein Gutachten kann selbstverständlich von verschiedenen Behörden übernommen werden. Kostenträger, die Sie unterstützen, können unter anderem sein:

-Sozialamt

-Agentur für Arbeit

Wichtig: Sind Sie berufstätig, übernimmt der zuständige Kosten- bzw. Rehabilitationsträger in Rahmen der Kraftfahrzeughilfeverordnung (Schwerbehindertengesetz) die vollständigen Gebühren für die notwendigen Gutachten. Auch die Eintragungen im Führerschein werden voll übernommen.

3.2. Finanzierung des Führerschein
Je nach Einkommen, persönlichen Umständen & finanzieller Situation wird der Erwerb des Führerscheins im Rahmen der „ Kraftfahrzeughilfe„ gefördert (Auskünfte erteilen u. a. die Arbeitsämter & die Hauptfürsorgestellen)

3.3. Finanzierung des Fahrzeuges
Voraussetzung hierbei ist, dass das Fahrzeug genau auf Ihre Einschränkung angepasst ist & zudem über eine Zusatzausstattung verfügt. Außerdem ist es wichtig, sich bei der Anschaffung über mögliche Rabatte zu informieren, da manche Autohersteller unter bestimmten Voraussetzungen Rabatte gewähren.

3.4. Finanzierung der Umrüstung
Die Finanzierung der Umrüstung wird ebenfalls durch die KfzHV geregelt. Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass die Kosten für die zusätzlich nötige Ausstattung der Behinderung vollständig übernommen werden. Diese Zuschüsse ebenfalls auch dem Einbau sowie die technische Kontrolle und möglicherweise auch anfallenden Reparaturen mit ein.

4. Das Gutachten
Bei der Prüfung Ihrer Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges kann die zuständige Verwaltungsbehörde bestehen auf:

-Ein ärztliches Gutachten

-Ein medizinisch-psychologisches TÜV-Gutachten

-Eine technisches Gutachten

Von Fall zu Fall beschränkt sich das Amt auch auf ein oder zwei der Gutachten. Sie sind der Auftraggeber des Gutachters! Sie müssen ein Original des Gutachtens erhalten (es sei denn, Sie verzichten schriftlich darauf). Alle Gutachter unterliegen der Schweigepflicht! Durch Ihre Unterschrift ermächtigen Sie den Gutachter, das Gutachten an bestimmte Stellen weiterzuleiten.
Wichtig: Es gibt eine so genannte Eignungsrichtlinie für alle Gutachten. Sinngemäß sagt diese aus, dass ein Gutachten
-in allgemeinverständlicher Sprache abgefasst,

-nachvollziehbar (also schlüssig und logisch),

-nachprüfbar sein muss.

Ein Gutachten muss alle wesentlichen Befunde wiedergeben. Die Gründe für die jeweilige Beurteilung müssen klar ersichtlich sein.

4.1. Das ärztliche Gutachten
Im ärztlichen Gutachten wird festgestellt, in welcher Weise Sie durch Ihre Behinderung eingeschränkt sind. Diese Gutachten kann von einem Amts- oder Facharzt erstellt werden. Tipp: Diese Gutachten ist die Grundlage für alle weiteren Untersuchungen und reicht möglicherweise für den „Antrag auf einer Fahrerlaubnis„ schon aus. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich nicht mit irgendwelchen Bescheinigungen ohne ausreichende Aussagekraft begnügen.

Im ärztlichen Gutachten sollen folgende Angaben enthalten sein:
-Die Diagnose in verständlicher Sprache

-Die Ursache Ihrer Behinderung ob Ihre Behinderung auf einen Unfall oder eine Erkrankung zurückzuführen ist.

-Den Verlauf Ihrer Krankheit bzw. Behinderung

Bei einer progressiven Erkrankung kann sich der Gesundheitszustand ändern und muss von Zeit zu Zeit ärztlich kontrolliert werden. Bei einer statischen Erkrankung sind keine Kontrolluntersuchungen nötig.

.Die Auswirkungen der Behinderung auf den Körper Welche Einschränkungen gibt es beim Führen des Kraftfahrzeuges?

-Besteht aus medizinischer Sicht Bedenken?

4.2. Das medizinisch-psychologisches TÜV-Gutachten
Wenn das Gehirn in irgendeiner Weise an der Behinderung beteiligt ist, muss das medizinisch-psychologische Gutachten vorgenommen werden wie z.B. bei:
-Schädel-Hirn-Trauma

-Schlaganfall

-Multipler Sklerose

-Eingeschränkte Wirbelsäulenfunktion

-Ausfall beider Unterarme

Die Verwaltungsbehörde, bei der Sie den Führerschein-Antrag gestellt haben, informiert Sie, ob Sie auch eine medizinisch-psychologische Untersuchung vornehmen lassen sollten.

4.3. Das technische Gutachten
Hier geht´s um die Technik. Der TÜV oder der DEKRA Prüfer fertigt ein Gutachten an, in dem er genau aufführt, welche Veränderungen an Ihrem (zukünftigen) Fahrzeug vorgenommen werden müssen. Eventuell müssen Sie (zusammen mit einem Fahrlehrer) eine Fahrprobe machen, damit der Gutachter vollständig und richtig beurteilen kann. Der Sachverständige schlägt nun der Verwaltungsbehörde die Beschränkungen und Auflagen für die Fahrerlaubnis vor. Beschränkungen beziehen sich auf das Fahrzeug bzw. dessen Ausrüstung (z.B. Lenkrad-Drehknopf, Doppelpedale). Auflagen beziehen sich auf Ihre Person (z.B. Tragen einer Brille oder einer Prothese).

Geschafft! Und jetzt?
Nun können Sie sich bei der Fahrschule anmelden & Ihren Führerschein beginnen!

5. Die Führerscheinausbildung
Für Sie ist es wichtig, mit einer erfahrenen Fahrschule zusammenzuarbeiten. Diese Fahrschule sollte auf die Ausbildung von Behinderten spezialisiert sein und ein dementsprechend ausgerüstetes Fahrzeug zur Verfügung haben. Unser Fahrzeug ist Ihren speziellen Ansprüchen angepasst. Sind Sie selbst schon stolzer Besitzer eines für Sie umgerüsteten Wagens, können Sie die Fahrstunden evtl. auch in Ihrem Auto absolvieren. Ihr Fahrlehrer hat Erfahrung in der Fahrausbildung behinderter Menschen. Auch mit der medizinischen und psychologischen Seite der Fahrausbildung kennen wir uns aus. Der Unterricht in der Fahrschule verläuft nach dem üblichen Lehrplan für Theorie und Praxis.

Ich hab's sofort geschafft und Du kannst das auch !

6. Die Führerscheinprüfung
Die Führerscheinprüfung wird vom TÜV abgenommen. Sie fahren in dem speziell ausgerüsteten Fahrschulwagen bzw. in Ihrem eigenen Auto. Ihr Fahrlehrer hat Sie auf die Prüfungssituation vorbereitet, aber Sie sind natürlich trotzdem ein wenig aufgeregt. Das ist jeder! Der Prüfer muss und wird Sie behandeln wie jeden anderen Prüfling auch. Fordert er von Ihnen Aktionen, die von nicht behinderten Kandidaten nicht geleistet werden müssen, so ist das unzulässig! Wenn Sie die Führerscheinprüfung nicht auf Anhieb bestehen, so ist das kein Grund zur Panik. Wie alle anderen Prüflinge auch, können Sie die Prüfung problemlos wiederholen.
Nun ist es endlich soweit: Sie haben die Führerscheinprüfung bestanden!
Dann überreicht er Ihnen den Führerschein. Im Führerschein werden die entsprechenden Auflagen und Beschränkungen vermerkt. Ihr umgerüstetes Auto wird ebenfalls vom TÜV abgenommen. Sie bekommen den Fahrzeugschein nach der TÜV-Abnahme bei der Kfz-Zulassungsstelle.

7. Wenn Sie bereits den Führerschein haben und durch Krankheit
oder Unfall körperlich behindert werden…
Der Gesetzgeber geht davon aus, dass jede/r Autorfahrer/in verpflichtet ist, selbst die Vorsorge für das ordnungsgemäße Führen des Fahrzeuges zu treffen. Sie sind zwar nicht verpflichtet, Ihre körperlichen Einschränkungen zu melden, doch sollten Sie dies unbedingt tun, denn bei einem Unfall, könnten Sie auf dem Schaden sitzen bleiben.
Daher sollten Sie zunächst ein ärztliches Gutachten feststellen lassen (Siehe für weitere Informationen Kapitel 1), welches Sie immer dabei haben sollten, wenn Sie im Auto sitzen. Eventuell entscheidet die zuständige Behörde, dass Sie sich das technische Gutachten ebenfalls durchführen. Dann müssen Sie sich nur noch an eine Umrüstungsfirma wenden, die Ihr Fahrzeug so umrüstet, dass Sie auch unter den veränderten Umständen wieder sicher fahren können.

8. Ein behindertengerechtes Fahrzeug
Es finden sich in der Umgebung mehrere Betriebe, die sich mit der Umrüstung von Fahrzeugen befassen. Auf der Suche nach dem richtigen Betrieb können sowohl Listenhttp://www.autoanpassung.de/umruestung.htmlhelfen als auch wir als Fahrschule mit vielen Erfahrungswerten.
Selbstverständlich sollten Sie beim Autokauf ein Fahrzeug wählen, dass möglichst optimal den eigenen Bedürfnissen entsprechen. An der Umrüstung sollte auch nicht gespart werden, da sie verpflichtend ist, wenn eine Behinderung vorliegt, bei der das Auto angepasst werden muss. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, ein Auto behindertengerecht umzugestalten.

8.1 Versicherung
Da die Kosten für die Versicherung sehr hoch ausfallen werden, aufgrund des hohen Fahrzeugwertes, sollten Sie sich auf jeden Fall mehrere Angebote von Versicherungen einholen. Zudem verlangen manche Versicherung von Führerscheinneulingen eine Jahresprämie von bis zu 4000€. Von daher ist es für Führerscheinneulinge in jedem Fall günstiger, den Wagen als Sonderfahrzeug anzumelden, da dadurch die Prämie von Anfang an auf 100% festgesetzt wird. Der Nachteil dabei ist allerdings, dass es keinen Schadensfreiheitsrabatt für unfallfreies Fahren gibt. Bei manchen Versicherungen ist es möglich, die Schadensfreiheitsklasse eines langjährigen Fahrers festzuschreiben.
Tipp:
Sie sollten auf alle Fälle die Versicherung auf die Möglichkeit der Zulassung des Sonderfahrzeuges hinweisen. Da Sie dadurch viel Geld einsparen können.
 Beispiel:

Wenn das Basisfahrzeug 20.000 € kostet und die Sonderausstattung 50.000 €, so ist es wesentlich günstiger, als wenn das Basismodell 15.000 € und die Sonderausstattung 55.000 € kostet.

8.2. Steuern
Schwerbehinderte Kraftfahrzeughalter, die blind, hilflos oder außergewöhnlich gehbehindert sind, wird die Kraftfahrzeugsteuer vollständig erlassen. Im Schwerbehindertenausweis müssen die Merkzeichen „H„, „BI„ oder „aG„ eingetragen sein. Die Befreiung kann auch dann in Anspruch genommen werden, wenn die Freifahrt im öffentlichen Nahverkehr genutzt wird.
Entsprechende Antragsformulare und weitere Auskünfte gibt´s beim Finanzamt!
Handicap Fahrschule Klick hier
Die Prüfungsstadt auf deinem Smartphone VIDEO

Freiheit & Unabhängigkeit handicap Automotive
Spitzentechnologie in Ihrer Fahrschule

Wir nutzen Cookies auf unserer Website um diese laufend für Sie zu verbessern. Mehr erfahren